Sonntag, 20. März 2016

Osterkarten...

.... es wurde wieder gebastelt. Der ganze Monat steht im Zeichen von Geburtstagen und in diesem Jahr ist auch noch Ostern im März. Also gab es allerhand zu tun und zu basteln. In den letzten Wochen durfte ich zahlreiche kleine Knirpse fotografieren für das Osterfest und an diesem Wochenende wurden dann mit einigen passende Osterkarte gebastelt. Für die Karten, die mit Foto gestaltet wurden, habe ich mir eine Kleinigkeit überlegt.




Es sind kleine Hasen entstanden. Und wenn man an den Öhrchen zieht...


... kommne die Bilder zum Vorschein und auf der Rückseite der Bilder steht dann der Ostergruß :)
Damit man die Karten auch noch in einen Briefumschlag bekommt, kann man die Öhrchen knicken, denn sie sind aus Stoff. Ich finde sie sind ganz süß geworden

Und für die,die ohne Foto Karten machen möchten, habe ich ein paar Karten, welche auch recht flott gemacht sind...




Dieses Kücken habe ich aus einem Stempelset von der Sale-A-Bration Aktion bei Stampin UP...




... und den Hasen habe ich aus einen Herbststempelset entführt. Kombiniert mit den kleinen Blümchen und etwas Glitzer <3

Nun bin ich gespannt wie meine neuesten Kreationen ankommen :)



Freitag, 18. März 2016

Eine Karte geht um die Welt...

... ich hatte ja schon mal berichtet von unseren Bekannten, die sich für 2 Jahre einen neuen Wohnort ausgesucht haben und der ist in Peking. Seitdem hat Anton eine kleine Freundin am anderen Ende der Welt. In diesem Jahr kommen sie erst wieder zu Weihnachten zu uns. Aber bald hat die kleine Maus Geburtstag und wird 2. Dafür hat Anton ihr nun eine Karte gebastelt ;)





"Für Dich ist kein Weg zu weit" Dieser Spruch ist wohl Programm. Zugegeben, diese Karte geht nicht per Post auf den Weg, sondern wird per Flugzeug von Freunden mitgenommen. Aber so kommt sie in jedem Fall an. Ein kleines Geschenk gab es auch noch dazu. Und nun sind wir gespannt was sie wohl sagen wird.
Ein kleines Stückchen Heimat...

Dienstag, 15. März 2016

Unser erstes Tragetreffen....

....bekannter Maßen liebe ich ja das tragen von meinem kleinen Koala Kind. Den Einen oder Anderen habe ich damit auch schon neugierig gemacht und so haben wir uns getroffen und mal zusammen gebunden. Ich bin ja keine Trageberaterin, aber als Botschafterin von Pollora habe ich die Möglichkeit Tücher zum testen zu bestellen für alle die Interesse haben und mit einem Tragetreffen können diese Tücher probiert werden.
Als ich das erste Mal ein Pollora in der Hand gehalten habe, konnte ich schon als nicht Kenner einen Unterschied zu anderen Firmen feststellen. Also Muster, Farben und Motive sind ja sicher Geschmacksache, da findet man erstmal überall seine Vorlieben. Aber im Material unterscheiden sie sich dann eben doch. Auch Baumwolle ist nicht gleich Baumwolle. Die Tücher sind so schön weich und einfach zu binden. Da hatte ich mit anderen sicher mehr "Aufwand". Wie gesagt, ich bin ja auch Neuling auf dem Gebiet.
Wenn man von den Tüchern spricht und Jemand noch nie gebunden hat, kommt immer erstmal: "Das ist doch sicher sehr schwer" oder "Mir ist das zu aufwendig" Aber wer auch schon mal eine Tragehilfe angelegt hat, wird feststellen, dass die auch nicht ganz ohne sind :) Wer dann mal seinen "Mut" zusammen nimmt und es probiert, wird feststellen, klar binden tut es sich nicht von selbst, aber nach und nach sitzen die Handgriffe von alleine und inzwischen brauche ich auch keine 5 Minuten mehr um mein Baby anzuziehen und einzubinden. So haben auch die Mädels, die ich über unseren Rückbildungskurs kennengelernt habe, mal getestet...






Sowohl das kleine Fräulein L und auch der Mini Herr L waren beide inszwischen sehr müde. Haben sich aber ohne Probleme binden lassen und gleich beim ersten Mal saßen die Tücher super. Das fand auch Herr L und ist gleich mal eingeschlafen.

Ich versuche mich ja inzwischen am Rückenbinden. Alles in allem kann man sagen, wenn man es sich erstmal getraut hat, dann ist es sogar noch leichter wie auf dem Bauch. Man muss nur erstmal die Angst verlieren, dass das Baby runter fallen könnte. Aber es ist mir noch nie passiert :D und ich habe immer erstmal über dem Bett trainiert. Anton liebt es dabei, in das Tuch gelegt zu werden und wie in einer Hängematte darin zu schaukeln..


Das macht das auf den Rücken schwingen sehr einfach, denn er hat da richtig Spaß dran und lacht sich schlapp. Und im Huckepack kann man gleich noch viel mehr von der Welt sehen.

Neben dem tragen liebe ich Punkte, schön wenn man beides kombinieren kann :D




Jetzt ist auch bei mir ein neues Pollora eingezogen, natürlich auch mit Punkten, aber das zeige ich Euch in einem anderen Post. Selbst frisch aus dem Werk ist es unglaublich weich und fühlt sich schon so schön eingekuschelt an. Da fällt es dem Kleinen sicher nicht schwer dicht an Mama gekuschelt die Welt weiter zu erkunden <3
Pollora liegt die ökologische Nachhaltigkeit am Herzen und deswegen gibt es zum Beipsiel keine Papieranleitungen. Im Zeitalter des Internets landet die meistens eh irgendwo und man nutzt das Netz um sich bei Youtube entsprechende Videos anzuschauen. Aber was auch ich an dieser Stelle immer empfehlen kann ist eine Trageberaterin. Speziell geschult kennt sie Kniffe und Tricks, die nur der Profi kennt. Und mit einem Blick kann sie sagen, wo, wie und ob Verbesserungen nötig sind. Wer sich aber gerne mal an den Tüchern versuchen möchte, den kann ich, zumindestens in Berlin :) , die Möglichkeit geben mit einem Tragetreffen.
Ich freue mich schon auf das nächste...

Montag, 7. März 2016

Manchmal hilft lesen doch...

... für die Schwangerschaft und auch jetzt wollte ich nicht so viel lesen. Um mich nicht beirren zu lassen. Oft ist es ja so, um so mehr du liest um so mehr Meinungen und um so weniger hört man noch auf sein Bauchgefühl. Das hat in der Schwangerschaft auch schon super funktioniert. Außerdem habe ich in der Schwangerschaft tolle Leute kennengelernt. Zum einen meine Hebamme, auf die ich zufällig gestoßen bin und es hat perfekt gepasst. Und zum anderen auf Venera von Plüchmors. Ihres Zeichens Trageberaterin. Trageberaterin??? Ja, auf dieses interessante Wort bin ich in der Schwangerschaft gestoßen und habe sie gleich mal angeschrieben. Leider wohnt sie so unglaublich weit weg, aber doch hat sie sich jede Zeit genommen um mir meine Hundert Fragen zu beantworten, die mir von Gespräch zu Gespräch eingefallen sind. Erst habe ich es sehr praktisch gesehen zu tragen und plötzlich machte das alles auch noch Sinn :D Unsere Babys sind Steinzeitbabys. Sie wissen nicht, dass wir Türen haben und sie wissen auch nicht, dass wir nicht wie früher mit unserem Clan weiter ziehen und sie vergessen werden könnten.
Dann ist Anton geboren und ich habe mich immer wieder an ihre Worte erinnert. Auch wenn er ausschließlich immer getragen werden wollte, schlecht eingeschlafen ist, schlecht geschlafen hat, unruhig war usw. Doch immer wieder diese Frage: "Schläft er schon durch?" Oder die Aussagen: "Trag ihn nicht immer auf dem Arm, sonst wirst Du das noch mit 5 Jahren machen " oder "Du musst ihn auch mal weinen lassen." Ich habe auf mein Bauchgefühl gehört, aber es gab doch immer wieder diese Momente, dass ich an meinem Handeln gezweifelt habe. Durch Müdigkeit wird man doch manchmal unzurechnungsfähig. Nach Müde kommt blöd :)
Dann bin ich zufällig auf ein Buch gestoßen, das mir schon vom Namen gut gefallen hat: "Artgerecht" Bei Hunden oder Katzen spricht man von artgerechter Haltung, warum sollte man sich nicht mal damit beschäftigen was artgerecht für das Baby bedeutet. Es hat sofort mein Interesse geweckt und ich habe es bestellt.


Ab sofort war bei jedem stillen das Buch an meiner Seite und ich habe es förmlich verschlungen. Immer wieder musste ich an die Worte von Venera denken, denn auch Nicola Schmidt spricht von Steinzeitbabys und von so vielen Instinkten und ursprünglichen "Gewohnheiten" die unsere Kleinen mitbringen.


Aber irgendwie scheinen sie so gar nicht mehr in unsere Gesellschaft zu passen. Warum haben wir aufgehört unseren Babys die Chance zu geben in Ruhe auf dieser Welt anzukommen? Warum ist es so wichtig geworden so schnell wie möglich durchzuschlafen? Wieso wird nur so kurz bis gar nicht mehr gestillt? Warum sprechen wir davon uns verwöhnen zu dürfen mit Wellnesswochenende, aber bei Babys ist verwöhnen plötzlich sträflich?
Es ist schon alles sehr verdreht wie ich finde. Dieses Buch unterstützt mein Bauchgefühl. Und es hat mir wieder mehr Sicherheit gegeben. Dass auch Babys, welche sich nicht gleich nach der Geburt ablegen lassen und alleine schlafen, oder eben gerne bei Mama im Bett liegen anstatt alleine zu sein, keine schlechten Babys sind, oder man als Mama völlig versagt hat.



Ja. Auch ein Verlust, der der Gesellschaft geschuldet ist. Heute lebt man nicht mehr in einem Mehrgenerationenhaushalt, man ist selbständig und möchte das auch nicht mehr aufgeben. Selbst wenn das Baby da ist, will man immernoch alles im Griff haben, so wie es auch war als es eben noch nicht da war.
Es ist also durchaus gestattet umHilfe zu bitten ( Was mir zum Beispiel persönlich sehr schwer fällt, denn man will ja auch keinem auf die Nerven gehen ) Und es ist auch erlaubt Prioritäten zu setzen. Entweder Haushalt oder Baby. Die Wahl dürfte schnell gefallen sein ;)





Schon in der Schwangerschaft wäre es ein guter Ratgeber gewesen. Spricht man doch immer von einem Geburtsplan. Woher soll ich denn wissen, was ich zur Geburt möchte, wenn ich noch nie eine hatte?



Wenn Du das Baby immer mit ins Bett nimmst, wirst Du es nie wieder los. So oder so ähnlich sind gerne mal die Aussagen, wenn man sagt, heute Nacht hat Anton wieder bei mir geschlafen. Dabei hat es schon beim stillen seine Vorteile, gleich an der Quelle zu sein.



Da sind wir auch schon beim nächsten Thema. Erst kürzlich kam ein Beitrag im TV wo man anhand abgepumpter Muttermilch gesehen hat, wie derKörper der Mama reagiert, wenn sich die Bedürfnisse des Babys verändern. Das ganze funktioniert auch anders herum. Anton wusste immer schon bevor ich mitbekommen habe, dass da ein Milchstau kommt, dass es jetzt wichtig ist besonders oft zu trinken. Eine tolle Erfindung der Natur, 2 eigene Individuen miteinander zu verbinden.



Mein Lieblingsthema, das tragen. Wusstet ihr, dass ein Baby seine Muskeln trainiert während es getragen wird. Es ist ein Irrglaube, dass Kinder durch das tragen schlechter laufen können. Die Muskeln werden durch das tragen so gut trainiert, dass es sich später viel schneller laufen lässt. Und die Hüfte wird auch "artgerecht" darauf vorbereitet.







Alles schöne Themen, die uns entweder schon begegnet sind in unserer Babyzeit oder denen man sich gerade näher widmet. Wie bekomme ich mein Steinzeitbaby in unserem Jahrhundert genauso gut untergebracht.
Mir hat es die eine oder andere Sichtweise gezeigt oder mich in meinen Gedanken unterstützt. Vielleicht kann es auch Euch ein treuer Begleiter werden. :)




Dienstag, 1. März 2016

So einfach ist Leben retten...

...gerade wenn man selber Mama geworden ist, geht einem die Geschichte vom kleinen Emil sehr ans Herz. Meine Bekannte hat am 06.01.2016 ihren kleinen Sohnemann bekommen. Dieser ist mit einem seltenen Gendefekt geboren worden und ist bereits auf eine Chemotherapie angewiesen, da seine Zellen sich gegenseitig zerstören. Nun benötigt er dingend eine Stammzellenspende, um weiterleben zu können. Sein genetischer Zwilling muss gefunden werden und das kann nur passieren, wenn sich so viele wie möglich bei der DKMS registrieren. Das ist wiederum ganz einfach. Formular ausfüllen und man bekommt das Registrierungspaket zugeschickt...


Die mitgeschickten Stäbchen werden für einem Abstrich aus dem Mund verwendet und dann mit der Einverständniserklärung und dem Rücksendeumschlag an die DKMS zurück gesendet. Und schon läuft die Registrierung. Sollte es zu einer Spende kommen, gibt es 2 Möglichkeiten...



So und nun stellen wir doch mal diesen "Aufwand" gegen ein Leben, welches man dadurch retten kann. Ist das nicht ein Grund auch mitzumachen?? Und der zweite Grund ist, es kann jeden treffen. Plötzlich erkrankt Jemand aus der eigenen Familie und ist ebenfalls auf einen Spender angewiesen. Sollte sich dann nicht auch die ganze Welt registrieren lassen um Deinem geliebten Menschen zu helfen?


Wer ggf auch bei Facebook ist, kann diesem Link so oft es geht teilen, um so viele wie möglich auf den kleinen Emil aufmerksam zu machen. Schauen wir doch mal zu was das Sociale Netzwerk so im Stande ist.

Vielen Dank, an alle die, die mitmachen.

EMILWILL LEBEN!!!!!